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THE SHARK COLLECTION

Triathlon titles

Luxemburgish champion long distance 2010/2009 short distance 2001
8th place European IM 70.3 championship 2010
14th place world IM 70.3 championship 2009
Champion of the games of the small european states in 2000 and 2001

GALLERY

Auszeit vom Leistungssport

Nachdem mir mein Körper schon lange zu verstehen gegeben hat dass er am Limit läuft habe ich mich nach der Weltmeisterschaft in Las Vegas im September entschieden abzutrainieren.

Die Entscheidung wurde mir auch durch meinen neuen Job als Kinderskilehrerin etwas einfacher gemacht.

Nach einem ganzen Tag auf der Piste ist die Müdigkeit zur Zeit einfach noch zu gross um ein ordentliches Training am Abend zu machen.

Die Arbeit macht mir sehr viel Spass und die Gruppe mit der ich in Surlej arbeiten darf, unter Alfred Wallnöfer, ist klasse.

Aussderdem hat mein Körper mit Erkältung und langwieriger Muskelverletzung an den Rippen ein sehr wirksames Mittel gefunden mich wirklich ruhig zu stellen. Skilaufen ist das einzige was noch machbar ist.

Viele in meinem Freundeskreis verstehen meine Entscheidung nicht. Aber wenn ich die Lehre aus meiner letzten Saison ziehe ist auch mir nun klar dass ich meinen Körper durch das anhaltende Höhentraining masslos überfordert habe.

Wenn man sich von Training zu Training quälen muss ist es Zeit eine Auszeit zu nehmen.

Ich werde im Frühling an ein paar Langlauf Wettkämpfen teilnehmen (Engadiner Skimarathon 42km und Frauenlauf 18km), just for fun.

Im März stehen dann die methodischen Prüfungen und im April die technischen Prüfungen zum eidgenössischen Skilehrer an. Dieses Patent werde ich machen da ich nächstes Jahr gerne wieder in diesem Beruf arbeiten würde.

Im Sommer bin ich, unter anderem für den Gigathlon angemeldet und mein neuen Sponsor Erdinger Alkoholfrei unterstützt mich dabei.

Ich werde im Februar wieder mit dem Ausdauertraining anfangen...aber auf einem tieferen Level als letztes Jahr.

Ich würde gerne wieder einen 3 Jährigen Aufbau machen um noch ein paar erfolgreiche Rennen (u.a. Challenge Roth, Wanaka und Norseman) machen zu dürfen. Meine Wunschliste im Triathlon ist noch nicht abgehackt und der Traum von Hawaii schlummert immer noch in mir.

Ich werde auch meine coaching Gruppe, Pofessional Endurance Team um Susanne Buckenlei, nicht verlassen.

Wenn jemand weiss wie man solche harten Rennen gut vorbereitet dann wohl die 3 malige Norseman Gewinnerin Susa.

Zur Zeit wohne ich ganz hier im Engadin und kann meine Batterien aufladen. Wie ihr an den Foto's seht gibt es für mich keine schönere Gegend.

Ich danke euch allen für die wertvolle Unterstützung und  werde mich bald wieder mit  Neuigkeiten bei euch melden.

Grüsse aus dem Schnee

Diane

 
WM 70.3 Las Vegas

Am 11. September 2011 fand in der Wüste von Nevada, 30 Kilometer Nördlich von Las Vegas die Weltmeisterschaft auf der 70.3 Distanz statt.

Man versprach uns einen knüppelharten Radparcours (um dem Windschattenfahren von Clearwater meister zu werden) bei Temperaturen um die 40 Grad.

Pustekuchen.

Aber von Anfang an:

Wenn ich nicht schon alles Gebucht und Gezahlt hätte für dieses Rennen wäre ich wohl zu Hause geblieben.

Mein Körper hat mir oft genug zu verstehen gegeben dass er am Anschlag ist...aber ich wollte nie Hören.



Also ging es ab nach Vegas, ins Las Vegas Lake Resort wo ich bei Hannes Hawaii Tours gebucht hatte: ein Zimmer gleich an der Startlinie.

Die Tage vor dem Rennen vergingen ohne dass ich die gewohnte Anspannung verspürte.

Da die Temperatur über 46 Grad betrug, war Training vor Sonnenaufgang angesagt, den Rest des Tages im klimatisiertem Zimmer beim lesen verbringen.

Am Donnerstag bekam ich dann noch Besuch und richtig schöne Abwechslung.

Der einzige luxemburgische Mann bei der WM dieses Jahr: Christian Krombach der als mentale Verstärkung seine  Frau Pascale dabei hatte.

(Er platzierte sich als 5. in seiner Altersklasse)



Am Sonntag Morgen um 7 Uhr ging's los.

Das Schwimmen ohne Neopren...so soll es sein :-)

Vom Start weg konnte ich mich gut aus dem Gedrängel raus halten, und auch die Alterklassenathleten die ich überholte waren kein Thema.

Aber ich schaffte es nur als 9. aus dem Wasser, 600 Meter laufen bis zum Rad und dann ging es auf die relativ flache Radstrecke.

Es waren nur 700 Höhenmetern anstatt den versprochenen 1500 Höhenmetern von der Silverman Strecke.

Ich hatte mich im Vorfeld auf einen knackigen Kurs vorbereitet und war dann auch entsprechend enttäuscht.

Diese Strecke hielt dann auch niemanden vom Windschattenfahren ab, besonders da die Schiedsrichter recht selten waren.

Aber die Landschaft war gewaltig. Fast so schön wie in St.George. Und auf den letzten 30 Kilometer hatten wir auch noch eine schöne Sicht auf den Strip von Las Vegas.

Nach etwas mehr als 3 Stunden ging es für mich auf die Laufstrecke.

Bis jetzt waren die Temperaturen gnädig mit uns: nur 36 Grad, und ich konnte mich Unterwegs gut kühlen.

Das Laufen war schon die ganze Saison der Knackpunkt schlechthin bei mir.
Heute war es nicht anders.

Ich fand keinen Rythmus und schnell wurde klar dass ich mich an niemanden hängen konnte.

Also kämpfte ich mich die drei Runden durch, mit Bauchkrämpfen vom Eiswasser und sogar in der Cola war Eis.

Nach 5 Stunden 51 Minuten bin ich ins Ziel...die langsamste Mitteldistanz in meiner Karriere.



Ich bin jetzt froh dass die Saison zu Ende ist.

Jetzt gebe ich meinem Körper erst mal die nötige Ruhe und dann freue ich mich auf eine schöne Wintersaison mit einem Gletscherhalbmarathon und ein paar Langlauf Rennen.

Die nächste Saison wird man mich eher in Rennen wie dem Gigathlon, Alpinathlon oder Inferno Triathlon finden.

Vom Kopf her brauche ich erst mal etwas Abstand von der Ironman Distanz.

Aber auf meiner Internet Seite bleibt ihr immer auf dem Laufenden.

Liebe Grüsse aus dem Schnee

Diane